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Posts Tagged ‘Friedrichshain’

Yeah, endlich hat jemand diese langweilige Fussgängerbrücke dekoriert!

S-Bhf. Warschauer Straße

S-Bhf. Warschauer Straße

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Am SEZ

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Ich liebe Brot und Brötchen und bin jemand, der sich nach Auslandsreisen unglaublich darüber freut, zuhause wieder „richtiges“ Brot essen zu können. Nachdem die alt-eingesessenen Bäckereien sowie Bio-Bäcker seit mehreren Jahren eine zunehmende Nachfrage verzeichnen können, hier ein paar Lieblingsbäcker in Berlin-Friedrichshain und Prenzlauer Berg.

Der Qualitätsunterschied zu Filialbäckern (und Supermarktbäckern sowieso) ist teilweise so gravierend, dass ich inzwischen gern einen Umweg oder eine Extratour fahre, um „richtige“ Brötchen zu bekommen.

Vollkornbäckerei Hartwich
Warschauer Straße 72, 10245 Berlin – Friedrichshain
Tram M10 Grünberger Str./Warschauer Str.
http://www.qype.com/place/195714-Vollkornbaeckerei-Hartwich-Berlin

Sieht von aussen relativ unscheinbar aus, und auch innendrin setzt sich der Eindruck fort. Die Brötchen sind aber unglaublich lecker. Meine Favoriten: Die Walnussbrötchen mit ganzen Nüssen drin, und die Apfelbrötchen, ebenfalls mit großen Apfelstücken drin, die für einen intensiven und frischen Geschmack sorgen. Außerdem sehr löblich: Die langen Öffnungszeiten bis abends 20 Uhr bzw. Samstags 18 Uhr. Sonntags ist leider zu.

Bäckerei Siebert
Schönfließer Straße 12, 10439 Berlin – Prenzlauer Berg
zwischen U-Bhf Schönhauser Allee und S-Bhf Bornholmer Straße
Achtung: Samtags nur bis mittags geöffnet, Sonntags und Montags geschlossen.
http://www.qype.com/place/3059-Baeckerei-Siebert-Berlin

Die Bäckerei gibt es bereits seit 1906. In dem sehr kleinen Verkaufsraum stapeln sich leckere Brote, Brötchen und Kuchen. Drei freundliche und schnelle Verkäuferinnen sorgen dafür, dass die Schlange draussen nicht zu lang wird, und trotzdem scheint der Andrang der Käufer nicht abzureissen. Mein Favorit: Das Kürbiskernbrot schmeckt so lecker, dass sich die Pseudo-Kürbiskernbrote aus dem Supermarkt meiner Meinung nach nicht mal mehr so nennen dürften. Und es bleibt mehrere Tage lang frisch. Toll!

Bäckerei und Konditorei Lau
Pasteurstraße 32, 10407 Berlin – Prenzlauer Berg im Bötzowviertel, Nähe Volkspark-Friedrichshain
http://www.qype.com/place/20793-Baeckerei-und-Konditorei-Bernd-Lau-Berlin

Auch hier sind regelmäßig lange Schlangen garantiert, und zu Stoßzeiten sind ebenfalls drei fleissige Verkäuferinnen am Werk. Diese Bäckerei ist dafür bekannt, die hellen Schrippen nach „Ost“-Rezept zu backen, was sie besser schmecken lässt als die ganzen anderen hellen und luftgefüllten Brötchen. Sonntags ist nur am Nachmittag geöffnet – genau richtig um sich mit Sonntagskuchen zu versorgen.

Marias Bio
Petersburger Straße 38, 10249 Berlin-Friedrichshain
Tram M10 Straßmannstr. bzw. Landsberger Allee/Petersburger Str.
http://www.qype.com/place/1919693-Marias-Bio-Berlin

Ein kleiner und sympathischer Bio-Laden, der vor einigen Wochen erst eröffnet hat. Neben einem Sortiment aus diversen Bioprodukten werden auch Backwaren aus regionalen Vollkornbäckereien verkauft, ergänzt um einige selbst gebackene Kuchen. Das Angebot ist überschaubar, aber sehr verführerisch. Meine Favoriten: die Sonnenblumenbrötchen sind ein Traum, und genauso die Mandelschnitten – ähnlich wie Bienenstich, nur noch intensiver im Geschmack, aber nicht ganz so süß.

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In Berlin hat ein neues Hotel eröffnet. Das wäre an sich nichts Erwähnenswertes – denn neue Hotels scheinen derzeit an fast jeder Ecke in Berlin zu entstehen.

Das Michelberger ist eines von der günstigeren Kategorie, aber vom Konzept her ganz anders als die üblichen Ketten. Das beginnt schon draussen mit der Aufschrift „I know I am ugly but I glow at night“ an der Fassade, wo Leute im Vorbeigehen jedesmal rätseln was da gemeint sein könnte. Oder bei dem aus einzelnen Glühlampen gesetzten Schriftzug „Baustelle“, der sich über der Eingangstür befindet. Zum Glück steht auch der Hotelname draußen dran, sonst hätte mancher vielleicht schon vergebens nach der Unterkunft gesucht.

Innen drin geht dieser Stil umso konsequenterweise weiter, und man staunt mit welchen ungewöhnlichen Ideen man ein Hotel so ausstatten kann. Ein kleiner runder Tresen als Rezeption in einem sonst quasi unmöblierten Raum. Daneben gleich ein großer Sitzbereich aus ganz einfachen Sofas, aber mit Tonnen von Büchern, die praktischerweise in Metallständern stecken. Mega-große Lampenschirme, die aus großformatigen Büchern zusammengezimmert wurden. Einfachste aber trotzdem (oder gerade deswegen) stilvolle Holztische und Stühle im Frühstücksbereich.

Die Zimmer sind schlicht aber praktisch ausgestattet. Sinnvollerweise wird die Zimmergröße nach Kubikmetern berechnet, und in den meisten Zimmern wird anscheinend die Raumhöhe tatsächlich optimal ausgenutzt, indem ein Hochbett (oder quasi eine zweite Schlafetage) mit Holzleiter eingebaut wurde. Die Stufen der Holzleiter sind übrigens so versetzt angebracht, dass man definitiv weiß mit welchem Fuß man die erste Stufe nehmen muss, sonst funktioniert das Hochsteigen nicht. Auf der ersten Blick stutzt man, aber dann ist es auf einmal total einleuchtend und schlüssig.

Ansonsten: Einfarbige Stoffvorhänge, Wände, Bettwäsche und Möbel. Muster gibt es nicht, dafür dezent stimmige Farben. Man könnte es vom Eindruck her fast Design-Einrichtung nennen – wenn nicht die Einfachheit der Materialien dem so sehr widersprechen würde. Eine Sperrholzkiste als Rahmen für den neuen Flachbildschirm? Seile als Begrenzungen? Einfaches Holz für die Möbel, die einen Flair von selbstgezimmerter, aber trotzdem professioneller Einrichtung versprühen. Duschkabinen mit Glaswand in Richtung Fensterfront, damit dort auch Tageslicht reinkommt.

Es gibt Einzel- und Doppelzimmer, aber auch Zimmer für 3 – 5 Personen. Dadurch wird das ganze natürlich auch interessant für Leute, deren Reisebudget eher Hostel-Unterkünfte zulässt. Wahrscheinlich ist die Zielgruppe auch eher jung und unkonventionell angesiedelt, denn konservative Geschäftsleute würden sich hier eher nicht so wohlfühlen. Die zentrale Lage am U- und S-Bahnhof Warschauer Straße passt dazu, mit den kurzen Entfernungen zur Kneipen- und Restaurantmeile Simon-Dach-Straße (Friedrichshain), zur Schlesischen Straße/Wrangelkiez (Kreuzberg) und den nahegelegenen Clubs auf dem RAW Gelände oder rund um die Oberbaumbrücke. Die East Side Gallery ist übrigens auch gleich um die Ecke.

Als Fazit über dieses Hotel kann man es eigentlich nicht besser formulieren als der Satz auf der -liebevoll verspielten- Website: „[…] so leidenschaftlich und ehrlich, lässig und charmant wie Berlin selbst“. Wünschen wir ihm, dass seine Gäste pfleglich damit umgehen und möglichst viele Besucher das charmante Ambiente geniessen können.

PS. Es gibt übrigens auch sehr leckeren Mittagstisch und tolle hausgemachte Kuchen – für alle die in der Nähe arbeiten oder wohnen. Dazu aber später nochmal mehr.

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Eine der schönsten Leuchtreklamen Berlins ist seit kurzem Geschichte: Die Zoohandlung „Zierfische“ an der Kreuzung Karl-Marx-Allee/Petersburger Straße in Friedrichshain musste nach 52 Jahren Geschäftstätigkeit nun schließen. Mit der Geschäftsaufgabe wurde leider auch die Leuchtreklame demontiert, die dieser Ecke lange Zeit ein markantes Gesicht gegeben hatte.

Besonders nachts waren die großen, bunten, leuchtenden Fische von weitem zu sehen und boten ein beliebtes Fotomotiv. Eine Nachtaufnahme, bei der sich die Farben wunderschön auf dem vom Regen nassen Gehweg spiegeln, seht ihr hier; schöne Tagaufnahme auf Flickr hier und hier. Ich kann mich auch an einen Artikel in der Zeitschrift Groove erinnern, die mehrere Berliner Künstler zum Fotoshooting genau vor dieses Motiv geladen hatte.

Nicht nur die selbstgeschriebenen Schilder „Alles muss raus“ in den Fenstern wiesen nun Anfang diesen Jahres auf die Schließung hin, sondern auch die Fische an der Außenfassade, die zu dieser Zeit bereits unbeleuchtet blieben.

Inzwischen ist die Reklame vollständig verschwunden. Geblieben ist eine kahle Wand, an der die Umrisse der Buchstaben und Fische gerade noch zu erahnen sind. Und ein paar kleine blaue Tiermotive in den Fenstern, die hoffentlich noch eine Weile bleiben.

Im Tagesspiegel Berlin vom 09.03.2009 gibt es übrigens einen Artikel mit Hintergrundinfos zu der Geschäftsschließung.

Zierfische Berlin

Zierfische Berlin

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Am Freitag 27.02.2009 bietet der Club Josef in Berlin ein Highlight für alle Dub-Techno & Dub-House Liebhaber. Das dänische Label Echocord präsentiert sich mit mehreren Künstlern und DJs: Mikkel Metal, Kenneth Christiansen (beide aus Dänemark) sowie Fenin (Berlin) werden für wohlige dubbige Bässe sorgen.

Darüber hinaus gibt sich Paul St. Hilaire die Ehre, der sich mit verschiedensten Kollaborationen im Berliner Dub-Umfeld einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat (früher auch mal unter dem Namen Tikiman). Seine fast magische Stimme, die auch diversen Basic Channel Produktionen eine ganz besondere Note gegeben hat, passt perfekt zu dieser Art von Musik, und zusammen mit Mikkel Metal wird er sicherlich einen großartigen Showcase abliefern.

Freitag 27.02.2009 ab 23 Uhr.
Club Josef @ Maria, An der Schillingbrücke, Berlin-Friedrichshain.

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Am Donnerstag 29.01.2009 steht in Berlin ein weiteres Highlight elektronischer Musik auf dem Programm: Im Berghain findet die ATOM Live-Performance statt – eine Multimedia-Veranstaltung des Musikers Robert Henke und des Medienkünstlers Christopher Bauder, sozusagen als Record Release Party des Atom-Albums auf Robert’s Label imbalance computer music (icm 07).

Robert Henke hat sich mit seinem Projekt Monolake einen internationalen Ruf als vielseitiger Elektronikkünstler, Soundtüftler und Meister der kristallklaren Maschinenklänge erarbeitet. Seine Veröffentlichungen auf dem Berliner Label Chain Reaction sowie seinen eigenen Labels ml/i und Imbalance haben bereits Kultstatus.

In der ATOM-Performance am Donnerstag werden Musik, von innen leuchtende Gasballons und Licht ein musikalisch-visuelles Zusammenspiel finden. In der rohen Industriebau-Atmosphäre des Berghain sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis! Hier vorab schonmal ein erster Eindruck per Video .

Anschließend wird DJ Sascha vom Plattenladen Hardwax Musik auflegen. Und was sagt Robert Henke auf seiner Website: „In case it becomes so crowded that not everyone can experience the full show, we consider doing a second one later at night.“ Na dann!

Wann und wo:  Donnerstag 29.01.2009 ab 21:00 Uhr im Berghain (Berlin-Friedrichshain).

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