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Die Elbe hat gerade Hochwasser. Wie öfter mal im Jahr. Zum Glück kein Jahrhunderthochwasser, sondern im normalen Rahmen, ohne große Schäden zu verursachen.

So fliesst sie friedlich dahin, etwas schneller als sonst, aber trotzdem Ruhe und Gelassenheit ausstrahlend.

Und auf einmal entstehen ganz neue Perspektiven und tolle Einblicke in die Natur.

Wasser, das sich leise gluckernd über weite Wiesen bis an Gartenzäune heran wagt und große stille Seen bildet. Biber, die mit dem steigenden Wasser Sträucher anknabbern können, die sonst weit auf dem Land stehen. Fasane, deren Auen überflutet sind und die deswegen bis an die Häuser herankommen. Sich im Wasser spiegelnde Türme, die sonst nie die Chance haben sich zu spiegeln. Schön.

Hier ein paar Eindrücke irgendwo auf halber Strecke zwischen Berlin und Leipzig.

Elbe-Hochwasser
Elbe-Hochwasser

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Es kam genauso wie es sein soll: Goldener Oktober mit viel Sonne und draussen sitzen bei bis zu 20°C. Dann der trübe graue November mit viel Nebel. Nun endlich auch der typische Regen. Am Wochenende ist 1. Advent – also Zeit für den ersten Schnee.

Aber bevor es soweit ist, hier noch ein paar schöne Fotos von Berlin im November-Nebel.

Oberbaumbrücke im Nebel

Kirchturm im Nebel

Spreeufer im Nebel

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Tschüss 2011

Mit diesem Foto verabschieden wir uns aus dem Jahr 2011 und freuen uns auf 2012. Guten Rutsch und alles Gute!

PS. Wer diesen Anblick auch haben möchte, sollte bei halbwegs klarem Wetter die Panorama-Etage der Humboldtbox am Schlossplatz Berlin-Mitte besuchen.

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Kleine Zwangspause die letzten Wochen hier im Blog wegen zuviel Arbeit, dann Urlaub, dann langsame Wiedereingewöhnungsphase an das Online-Leben, und nun diverse Fußball-WM-Aktivitäten.

Heute wieder ein Foto-Tipp: Andrew Moore hat 2008-2009 in Detroit großartige Fotos gemacht, die es auf seiner Website gesammelt zu bestaunen gibt. Tolle Motive, bei denen es oft um Zerfall, heile Welt, oder heile Welt trotz Zerfalls geht. Der Kontrast zwischen den kräftigen Farben und den manchmal verstörenden Motiven ist faszinierend.

Und wieder nagt die Frage, die angesichts meines eigenen Besuchs in Detroit und anderer Fotoserien immer wieder auftaucht: Warum lassen es Menschen in der modernen Welt zu, dass eine ganze riesengroße Stadt so verkommt?!

Moore’s andere Fotos stehen dem übrigens in nichts nach – z.B. die Serie „Cuba 1998-2002“. Einfach mal selbst schauen, und bitte nicht nur die kleinen Vorschaubilder überfliegen 😉 sondern die Großaufnahmen einzeln auf sich wirken lassen!

www.andrewlmoore.com

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Jetzt ist es soweit: Das Neue Museum Berlin wurde gestern mit seiner neuen Ausstellung feierlich eröffnet. Nach Zerstörung im Krieg und jahrzehntelangem Leerstand war es nach Plänen des britischen Architekten David Chipperfield aufwändig renoviert und umgebaut worden. Im März 2009 war es bereits ein Wochenende lang für die Öffentlichkeit zugänglich, und mehrere 10.000 Besucher hatten die Gelegenheit genutzt, sich das fertiggestellte aber noch leere Museum anzuschauen.

Dieses Wochenende, 17. und 18. Oktober 2009, ist der Eintritt in das Museum anlässlich der Eröffnung kostenlos. Wie im Radio gerade berichtet wird, hat sich bereits eine mehrere 100 Meter lange Besucherschlange vor dem Gebäude gebildet. Die ersten hatten sich wohl schon morgens zwei Stunden vor Eröffnung angestellt, trotz des grauen nasskalten Wetters…

Größten Andrang wird es sicherlich bei der Büste der ägyptischen Königin Nofretete geben, aber auch der Rest der Ausstellung soll wirklich beeindruckend sein.

Als Vorgeschmack hier nochmal ein paar Bilder aus dem leeren Museum im März 2009. Ich bin gespannt, wie die Räume nun zusammen mit den Ausstellungsgegenständen wirken!

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Wir hatten hier schon mal das Thema Zerfall in Detroit, mit großartigen und gleichzeitig beängstigenden Fotos von einer Geisterstraße in einer ehemals gutbetuchten Detroiter Gegend, in der jetzt die Einfamilienhäuser verlassen vor sich hin gammeln.

Jetzt gibt es dazu eine weitere Fotoserie, die noch weiter geht: Häuser die schon so lange leer stehen, dass sie langsam aber sicher von der Natur zurückerobert werden. Wildrankendes Grünzeug, Bäume und Büsche wachsen munter vor sich hin und in die Häuser hinein, und geben den lange verlassenen und zerfallenden Gebäuden wieder ein Gesicht.

Man will nicht wirklich wissen, wer oder was drinnen lebt; von Obdachlosen bis hin zu Tieren alles möglich. Aber vielleicht sind diese Häuser ja auch völlig friedlich und schlummern so vor sich hin, eingebettet in das Grün. Anschauen!

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Hier mal wieder ein Foto-Tipp: Bei www.boston.com/bigpicture gibt es unter dem Titel „Newsstories in Photographs“ regelmäßig großartige Fotoserien zu ganz verschiedenen Themen, oft mit aktuellem Bezug, wie z.B. die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Obama oder die dieses Jahr in Südamerika durchgeführte Dakar-Rallye. Beeindruckende, umfangreiche Bildreihen mit wunderschönen, teilweise aber auch dramatischen Motiven aus nächster Nähe oder von ganz fern werden hier im Großformat dargestellt.

Aktuell gibt es gerade eine Serie mit Fotos von London aus der Vogelperspektive. Und zwar bei Nacht und bei Dämmerung, oder das was man die „blaue Stunde“ nennt – dieser Zeitpunkt kurz bevor die Sonne untergeht, wenn das Abendlicht für einen kurzen Moment alles in diesem besonderen Farbton strahlen lässt und man sich fragt, wo auf einmal dieses blaue Leuchten herkommt.

Die London-Bilder sind irgendwie so, als ob man mit einem Flugzeug im Landeanflug langsam über die belebte Stadt schwebt und alles ganz dicht unter sich hat – wo man die Sehenswürdigkeiten mal aus einer ganz anderen Perspektive sieht, wo sich beleuchtete Straßen und Gebäude zu großen Mustern formen, wo Fluß und Parks die Stadt in unterschiedliche Teile gliedern, wo die vielen kleinen Autos wie wuselnde Ameisen wirken.

Sehr schöne Motive, tolles Licht, unglaubliche Stimmung. Unbedingt anschauen!

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