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Posts Tagged ‘Detroit’

Kleine Zwangspause die letzten Wochen hier im Blog wegen zuviel Arbeit, dann Urlaub, dann langsame Wiedereingewöhnungsphase an das Online-Leben, und nun diverse Fußball-WM-Aktivitäten.

Heute wieder ein Foto-Tipp: Andrew Moore hat 2008-2009 in Detroit großartige Fotos gemacht, die es auf seiner Website gesammelt zu bestaunen gibt. Tolle Motive, bei denen es oft um Zerfall, heile Welt, oder heile Welt trotz Zerfalls geht. Der Kontrast zwischen den kräftigen Farben und den manchmal verstörenden Motiven ist faszinierend.

Und wieder nagt die Frage, die angesichts meines eigenen Besuchs in Detroit und anderer Fotoserien immer wieder auftaucht: Warum lassen es Menschen in der modernen Welt zu, dass eine ganze riesengroße Stadt so verkommt?!

Moore’s andere Fotos stehen dem übrigens in nichts nach – z.B. die Serie „Cuba 1998-2002“. Einfach mal selbst schauen, und bitte nicht nur die kleinen Vorschaubilder überfliegen 😉 sondern die Großaufnahmen einzeln auf sich wirken lassen!

www.andrewlmoore.com

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Wir hatten hier schon mal das Thema Zerfall in Detroit, mit großartigen und gleichzeitig beängstigenden Fotos von einer Geisterstraße in einer ehemals gutbetuchten Detroiter Gegend, in der jetzt die Einfamilienhäuser verlassen vor sich hin gammeln.

Jetzt gibt es dazu eine weitere Fotoserie, die noch weiter geht: Häuser die schon so lange leer stehen, dass sie langsam aber sicher von der Natur zurückerobert werden. Wildrankendes Grünzeug, Bäume und Büsche wachsen munter vor sich hin und in die Häuser hinein, und geben den lange verlassenen und zerfallenden Gebäuden wieder ein Gesicht.

Man will nicht wirklich wissen, wer oder was drinnen lebt; von Obdachlosen bis hin zu Tieren alles möglich. Aber vielleicht sind diese Häuser ja auch völlig friedlich und schlummern so vor sich hin, eingebettet in das Grün. Anschauen!

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Downtown Detroit

Downtown Detroit

Wer den Namen Detroit hört, dem fällt vielleicht als Stichwort die amerikanische Autoindustrie ein. Wer Musik mag, der wird vielleicht an Motown denken oder Detroit als Geburtsstadt von Techno schätzen. Wer sich mal näher mit der Stadt beschäftigt hat, wird vielleicht von dem legendären, seit vielen Jahren toten und menschenleeren Stadtzentrum gehört haben, wo außer ein paar Bürohochhäusern und Hotels fast alle anderen Gebäude zugenagelt oder verfallen sind. Wer mal dort gewesen ist und es gewagt hat zu Fuß durch Downtown zu laufen, der wird sein Leben lang nicht glauben können, dass eine große Stadt so zu Grunde gehen und mitten im Herzen so leer und trostlos sein kann.

Per Zufall bin ich auf eine Website gestoßen, die einige eindrucksvolle und gleichzeitig erschreckende Fotos aus Detroit zu bieten hat. Und zwar nicht von Downtown, dem toten Zentrum mit den zugenagelten Gebäuden, sondern vom Rande der Stadt: Eine Geisterstraße, in der verlassene Einfamilienhäuser vergeblich auf Käufer warten und langsam aber sicher anfangen vor sich hin zu rotten. Dem Verfall preisgegeben. Ein Haus neben dem anderen. Eine ganze Straße, auf beiden Seiten. Das ist unglaublich gruselig, selbst bei Tageslicht.

Ob sich hier die Auswirkungen der Immobilien- und Finanzkrise in den USA widerspiegeln, oder ob der permanent vorhandene schleichende Zerfall jetzt auch auf die äußeren Bereiche Detroits übergreift, ich weiß es nicht. Die Bilder aber muss man sich anschauen. Hier, und zwar die beiden auf den ersten Blick so unscheinbaren Panorama-Fotos.

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Der Tresor-Club aktiviert mal wieder seine Detroit-Verbindungen: Das Wochenende 09. – 10. Januar steht unter dem Motto R.E.S.P.E.C.T. Detroit Weekend. Am Freitag 9.  Januar wird Kenny Larkin dabei sein, am Samstag 10. Januar dann Juan Atkins, beide Tage jeweils mit lokaler Unterstützung durch Berliner DJs.

Juan Atkins ist einer der bekanntesten Detroiter Künstler und ein Urgestein der Technogeschichte: als Cybotron, Model 500, Infiniti und uvm. hat er z.B. auf seinem eigenen Label Metroplex sowie dem legendären Label Transmat oder auf R&S unzählige Platten veröffentlicht.

Kenny Larkin, auch bekannt als Dark Comedy oder Yennek, hat mit Veröffentlichungen u.a. auf den Labels Plus 8 und Warp den speziellen Detroit-Techno-Sound entscheidend mitgeprägt.

Anfang bis Ende der neunziger Jahre standen sowohl der Tresor Club als auch das Tresor Label für eine enge Berlin-Detroit Connection. DJs aus Detroit traten regelmäßig im Club auf und sorgten für euphorische Stimmung – damals noch in der ursprünglichen Location in der Leipziger Strasse 126. Auf dem Tresor-Label gab es viele Veröffentlichungen Detroiter Künstler und auch gemeinsame Projekte mit Berliner Musikern, wie z.B. 3MB mit Juan Atkins oder Eddie Flashin‘ Fowlkes.

In den letzten Jahren waren Künstler aus Detroit allerdings bestenfalls nur noch sporadisch im Tresor-Club vertreten. Für Detroit-Liebhaber jetzt also die große Chance, und für diejenigen sowieso, die noch nicht im „neuen“ Tresor in der Köpenicker Straße waren.

Tresor Club, Köpenicker Str. 70, 10179 Berlin Mitte, U-Bhf Heinrich-Heine-Straße, www.tresorberlin.de.

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