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Archive for the ‘Und sonst noch so’ Category

Tschüss 2011

Mit diesem Foto verabschieden wir uns aus dem Jahr 2011 und freuen uns auf 2012. Guten Rutsch und alles Gute!

PS. Wer diesen Anblick auch haben möchte, sollte bei halbwegs klarem Wetter die Panorama-Etage der Humboldtbox am Schlossplatz Berlin-Mitte besuchen.

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Ich liebe Brot und Brötchen und bin jemand, der sich nach Auslandsreisen unglaublich darüber freut, zuhause wieder „richtiges“ Brot essen zu können. Nachdem die alt-eingesessenen Bäckereien sowie Bio-Bäcker seit mehreren Jahren eine zunehmende Nachfrage verzeichnen können, hier ein paar Lieblingsbäcker in Berlin-Friedrichshain und Prenzlauer Berg.

Der Qualitätsunterschied zu Filialbäckern (und Supermarktbäckern sowieso) ist teilweise so gravierend, dass ich inzwischen gern einen Umweg oder eine Extratour fahre, um „richtige“ Brötchen zu bekommen.

Vollkornbäckerei Hartwich
Warschauer Straße 72, 10245 Berlin – Friedrichshain
Tram M10 Grünberger Str./Warschauer Str.
http://www.qype.com/place/195714-Vollkornbaeckerei-Hartwich-Berlin

Sieht von aussen relativ unscheinbar aus, und auch innendrin setzt sich der Eindruck fort. Die Brötchen sind aber unglaublich lecker. Meine Favoriten: Die Walnussbrötchen mit ganzen Nüssen drin, und die Apfelbrötchen, ebenfalls mit großen Apfelstücken drin, die für einen intensiven und frischen Geschmack sorgen. Außerdem sehr löblich: Die langen Öffnungszeiten bis abends 20 Uhr bzw. Samstags 18 Uhr. Sonntags ist leider zu.

Bäckerei Siebert
Schönfließer Straße 12, 10439 Berlin – Prenzlauer Berg
zwischen U-Bhf Schönhauser Allee und S-Bhf Bornholmer Straße
Achtung: Samtags nur bis mittags geöffnet, Sonntags und Montags geschlossen.
http://www.qype.com/place/3059-Baeckerei-Siebert-Berlin

Die Bäckerei gibt es bereits seit 1906. In dem sehr kleinen Verkaufsraum stapeln sich leckere Brote, Brötchen und Kuchen. Drei freundliche und schnelle Verkäuferinnen sorgen dafür, dass die Schlange draussen nicht zu lang wird, und trotzdem scheint der Andrang der Käufer nicht abzureissen. Mein Favorit: Das Kürbiskernbrot schmeckt so lecker, dass sich die Pseudo-Kürbiskernbrote aus dem Supermarkt meiner Meinung nach nicht mal mehr so nennen dürften. Und es bleibt mehrere Tage lang frisch. Toll!

Bäckerei und Konditorei Lau
Pasteurstraße 32, 10407 Berlin – Prenzlauer Berg im Bötzowviertel, Nähe Volkspark-Friedrichshain
http://www.qype.com/place/20793-Baeckerei-und-Konditorei-Bernd-Lau-Berlin

Auch hier sind regelmäßig lange Schlangen garantiert, und zu Stoßzeiten sind ebenfalls drei fleissige Verkäuferinnen am Werk. Diese Bäckerei ist dafür bekannt, die hellen Schrippen nach „Ost“-Rezept zu backen, was sie besser schmecken lässt als die ganzen anderen hellen und luftgefüllten Brötchen. Sonntags ist nur am Nachmittag geöffnet – genau richtig um sich mit Sonntagskuchen zu versorgen.

Marias Bio
Petersburger Straße 38, 10249 Berlin-Friedrichshain
Tram M10 Straßmannstr. bzw. Landsberger Allee/Petersburger Str.
http://www.qype.com/place/1919693-Marias-Bio-Berlin

Ein kleiner und sympathischer Bio-Laden, der vor einigen Wochen erst eröffnet hat. Neben einem Sortiment aus diversen Bioprodukten werden auch Backwaren aus regionalen Vollkornbäckereien verkauft, ergänzt um einige selbst gebackene Kuchen. Das Angebot ist überschaubar, aber sehr verführerisch. Meine Favoriten: die Sonnenblumenbrötchen sind ein Traum, und genauso die Mandelschnitten – ähnlich wie Bienenstich, nur noch intensiver im Geschmack, aber nicht ganz so süß.

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Wer sich über das fusselige weiße Zeug wundert, das zur Zeit durch die Luft wabert: Das sind Pappel-Samen, die sich auf diese Weise verbreiten – und dadurch lustige Schneeansammlungen verursachen.

Pappelschnee

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So, endlich aufgerafft ein paar Aufnahmen von den alten Kassetten zu retten (siehe Teil 1) – aber wo fange ich überhaupt an?

Zuerst mal sortieren: Was lohnt sich zu überspielen und was kann ungesehen in den Müll?

Was ich auf den Kassetten gefunden habe? Musik, die sehr wichtig für meine persönliche Entwicklung war, mit vielen Erinnerungen an „Jugendzeiten“. DJ-Sets von Leuten, die man verehrte und für die man längere Fahrtwege in Kauf nahm, um sie auch mal live im Club zu erleben. Radiosendungen auf Kultsendern, die es inzwischen nicht mehr gibt, weil abgewickelt, fusioniert, auf Massengeschmack oder neue Zielgruppe getrimmt oder was auch immer.

Radio 4UWie zum Beispiel: Monika Dietl mit ihrer „Big Beat“ Sendung auf Radio 4U (SFB) Anfang der neunziger Jahre, eine Wegbereiterin der elektronischen Musik speziell in Berlin. Oder Sondersendungen von Dance Hall und Rave Satellite auf DT64 bzw. Rockradio B / später Radio Fritz (ORB). DJ-Mixe von Kiss FM Berlin u.a. aus Ellen Aliens „Brain Candy“ Sendung, Mitte der neunziger Jahre. „Radio Massive“ auf Kiss FM Berlin mit Thaddi und BassDee, die sich speziell dem Breakbeat & Jungle widmeten. Oder DJ-Mixe aus André Langenfelds „Nightflight“ auf Radio Fritz.

Da diese Sendungen teilweise sehr spät nachts liefen oder zu lang waren, um auf eine 90er oder 110er Kassette drauf zu passen, hatte ich mir damals oft nachts den Wecker gestellt, um die Sendungen aufzunehmen bzw. um eine zweite Kassette einzulegen, wenn die erste voll war. Später hatte ich immerhin einen Kassettenrekorder mit Timer, um zumindest für den ersten Teil der Sendung die Aufnahme automatisch zu starten.

So weit, so gut. Die Soundqualität ist allerdings… echt bescheiden. Mag sein, dass es an dem schlechten Kassettenrekorder liegt oder dass die vielen Jahre doch schon stark an den Bändern genagt haben. Trotzdem haben diese Aufnahmen einen großen persönlichen Erinnerungswert, der den schlechten Sound zumindest teilweise kompensiert.

Achja, interessanterweise schlummern auch noch einige Leerkassetten in der Kiste, die darauf warten bespielt zu werden und bei denen ich es bisher nicht übers Herz gebracht hatte, sie wegzuschmeißen. Aber ich glaube, das ist jetzt echt vorbei.

Nächster Teil folgt: Zeitsparend digitalisieren und Soundqualität optimieren – welche Optionen gibt es?

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Wenn man bei diesem Wetter so viel Zeit drinnen verbringt, fallen einem Dinge ein, die man eigentlich schon immer mal machen wollte. Zum Beispiel… die alten Kassetten endlich digitalisieren, bevor das Magnetfeld der Erde dafür sorgt, dass nach Jahren und Jahrzehnten auf den Bändern nur noch verwaschenes Rauschen zu hören ist.

So manche Schätze schlummern auf den alten MCs, angefangen von den gesammelten persönlichen Lieblingsliedern bis hin zu Mitschnitten von Konzerten, Clubnächten oder ganzen Radiosendungen.

Wie war das doch aufregend, mit dem Finger auf der Aufnahmetaste gespannt vor dem Kassettenrekorder zu lauern, bis das gewünschte Lied im Radio endlich kam oder die Lieblingssendung anfing, um dann hoffentlich in der richtigen Zehntelsekunde die Taste zu drücken, ohne dass der Moderator hineinbrabbelte oder der Rest eines Jingles die Aufnahme versaute!

Diese Zeiten sind lange vorbei, und je mehr sich CDs und alle möglichen Formen digitaler Musik durchsetzten, desto mehr gerieten die auf den Kassetten gesammelten Schätze in Vergessenheit.

Immer mal wieder habe ich daran gedacht, die alten Aufnahmen irgendwann auf den Rechner zu überspielen und damit in die digitale Gegenwart zu überführen. Dann tauchte aber auch gleich immer die Frage auf, ob das alles wirklich noch so wichtig ist, um diesen Aufwand zu betreiben? Höre ich mir das irgendwann tatsächlich wieder an? Wer weiß denn, ob überhaupt noch was zu retten ist? Und wenn ja, wie man das Überspielen am geschicktesten anstellen würde?

Nun habe ich mich mal aufgerafft. Habe geschaut welche Aufnahmen mir wirklich wichtig sind. Habe online recherchiert wie man es zeitsparend und trotzdem in guter Qualität machen könnte. Also falls es jemanden interessiert: Bericht folgt (und digitale Aufnahmen hoffentlich auch).

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Ein Geschenktipp für Buchstaben-Fans: Am Freitag 10. Dezember gibt es im Schaudepot des Buchstabenmuseums Berlin tolle Kalender für 2011 zu kaufen. Die Typo-Abreisskalender enthalten 365 verschiedene Schriften von Typografen aus der ganzen Welt.

Inklusive einem LaserLetter-Anhänger sind die Kalender für 20 Euro erhältlich – so lange der Vorrat reicht. Die Macher des Typodariums sind ebenfalls vor Ort und können mit Fragen gelöchert werden.

Wann: Freitag 10.12. von 17–21 Uhr.
Wo: Buchstabenmuseum Schaudepot, Karl-Liebknecht-Str. 13, im Berlin Carré / 1. OG, Berlin-Mitte (Alexanderplatz).

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Nachdem der Oktober schon fast mit Bodenfrost glänzte und die Bäume vorschnell ihre bunten Blätter fallen ließen, wurden wir heute mit Sonne und frühlingshaft warmen 20°C belohnt. Und weil’s so schön war, verabschiedete sich die Sonne mit einem tollen Sonnenuntergang und rot leuchtenden Kondensstreifen am Himmel. Da sage nochmal einer was gegen Flugrouten über Berlin! 😉

Flugrouten über Berlin - Standort Friedrichshain

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