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Archive for the ‘Events’ Category

wax_treatment_flyer2014-06

Der Sommer ist da! Wie kommen wir darauf?
Es gibt wieder Open Air Parties!

Am Sonntag 8. Juni 2014 startet Wax Treatment in die neue Saison, und zwar am bereits bekannten Kiekebusch-See südlich des Flughafens Berlin-Schönefeld. Wer an diesem Tag auflegen oder auftreten soll, wird momentan anscheinend noch nicht verraten, aber es wird hoffentlich wie gewohnt viel gute elektronische Musik mit viiiiiel Bass – auf dem Killasan Sound System eine großartige Erfahrung. Für laue Sommerabende gibt es ja nichts schöneres, als mit einem kühlen Getränk am Wasser zu sitzen und gute Musik zu hören!

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Am Wochenende hat ein neuer Club in Berlin seine Eröffnungsparty gefeiert: der Chalet Club. Von Freitag abend bis Montag früh gaben sich viele DJs die Klinke in die Hand, um dabei zu sein.

Der Club befindet sich in Kreuzberg auf der Lohmühleninsel, im 1859 gebauten Steuerhaus der Königlichen Wasserinspektion. Ein schönes Ziegelsteingebäude mit einem romatischen Garten hinten dran, der unter anderem Obstbäume und einen kleinen Teich beherbergt. Vorher war dort die Heinz Minki Bar drin.

Über das musikalische Konzept war noch nicht viel zu erfahren. Die nächsten anstehenden Parties sind Donnerstags, einmal am 12.07.2012 mit elektronischer Musik von französischen DJs, und am übernächsten Donnerstag 19.07. eine Vernissage mit anschließendem Konzert, Dresscode: Maskenball. Klingt spannend!

Hinter dem Club stecken einige der Bar 25-Macher – vermutlich diejenigen, die nicht das Kater Holzig machen, welches ja auch ein Bar 25 Ableger ist.

Wir wünschen dem Chalet auf jeden Fall viel Erfolg!

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Der Tresor Club hatte gestern mal wieder schweres DJ-Geschütz aufgefahren. Vor über 20 Jahren der Begründer der vielbeschworenen musikalischen Achse Berlin-Detroit, mit regelmäßigen Auftritten Detroiter DJs im Club sowie unzähligen Veröffentlungen Detroiter Musiker auf dem Tresor-Label, beschränken sich die Detroiter Clubauftritte inzwischen auf einige wenige Highlights im Jahr, vor allem zu Jubiläen wie z.B. dem Tresor-Geburtstag.

Gestern war wieder ein solches Highlight: Axis Records, renommiertes Technol-Label aus Detroit, feierte mit seinem Inhaber und Produzent Jeff Mills 20. Geburtstag. Dazu durfte nicht nur Jeff Mills selbst auflegen, sondern unter anderem auch Detroiter Kollegen wie Blake Baxter und Patrice Scott.

Ungewöhnlicherweise startete der Star des Abends Mills mit seinem 6-Stunden-Set im Globus bereits um Mitternacht. Ungewöhnlich auch, dass es spätestens ab 0:30 bereits sehr voll war, während es sonst immer heisst, dass die Parties meist erst gegen 2-3 Uhr so richtig losgehen…

Um Jeff Mills als legendären DJ ranken sich viele Anekdoten. Er ist bekannt für seine energiegeladenen Sets, die ein euphorisches und dankbares Publikum haben. Dass er ein unglaublicher Mixkünstler ist, der seine Platten rasant und virtuos im Minutentakt mischt, habe ich schon erlebt. Dass er seine Platten nicht in die Hüllen zurücksortiert, sondern alle einfach hinter sich wirft, dagegen noch nicht.

Wie fast zu erwarten, spielte er vor allem die Tracks seiner eigenen Labels, Axis und Purpose Maker. Eigentlich typische Tresor-Keller-Techno-Musik, wirkte sie auf dem Globus-Floor irgendwie anders: Keine tiefen Decken, keine Gitterstäbe, keine rauhen Betonwände, kein Nebel, kein Strobo-Licht, und der Raum relativ hell durch die Projektionen an der Wand. Trotzdem feierte das Publikum kräftig und war vor allem in den Momenten „Bassdrum raus – Bassdrum wieder rein“ glücklick.

Eher durch Zufall, und weil die Aneinanderreihung der vielen monotonen Purpose-Maker-Tracks doch irgendwann etwas eintönig wurde, landete ich in der 4+ Bar. Dort spielte gerade Patrice Scott, auch aus Detroit und Inhaber des Labels Sistrum. Und womit ich gar nicht unbedingt gerechnet hatte: Er spielte sich mit einem großartigen House-DJ-Set in das Herz des Publikums, eine tolle Platte nach der anderen, und zauberte ein Lächeln in mein Gesicht.

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Der Spreepark Plänterwald in Berlin war einst ein großer Vergnügungspark, den die DDR-Regierung 1969 als Prestigeobjekt bauen liess. Bis zum Mauerfall ein Besuchermagnet, hatte er nach der Wende mit geringen Besucherzahlen zu kämpfen und musste schließlich 2001 Insolvenz anmelden. Seitdem verwahrlost das Gelände, wurde aber wegen seinen teils morbiden Charms von Hobbyfotografen geliebt, die die zerfallenen und zugewucherten Anlagen als Foto-Objekt entdeckten. Seit einiger Zeit werden nun richtige Führungen durch den verwilderten Park angeboten.

Am vorigen Wochenende wurde er für einige Tage als „Lunapark Berlin“ wiedereröffnet – und wurde von Besuchern fast überrannt. Einige Attraktionen wie z.B. die Parkeisenbahn fuhren tatsächlich wieder, es waren ein paar Kinderkarrussels aufgestellt worden, Kunstinstallationen waren auf dem Gelände verteilt, es gab verschiedene Führungen, und für Verpflegung war auch gesorgt. Es herrschte entspannte Volksfeststimmung.

Viele Leute nutzten die Chance, die maroden, teilweise abgesperrten Anlagen zu fotografieren, die in dem allgemeinen Gewusel wie verwunschene Orte wirkten. Zugewuchert, still vor sich hin gammelnd, verrostet. Ansatzweise ließ sich der Glamour der vergangenen Tage noch erahnen, oft wirkten sie in dem strahlenden Sonnenschein und inmitten der Besuchermassen reichlich surreal.

Hier ein paar Eindrücke:

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Auf der Webseite berliner-spreepark.de gibt es übrigens sehr ausführliche Informationen und Fotos zur Geschichte des Freizeitparks, seinen Attraktionen, den Hickhack um neue Konzepte und Wiedereröffnung, und Infos zu den Führungen.

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Wie immer am letzten Sonntag im Monat war im Horst Krzbrg wieder Wax Treatment angesagt, und es hat sich mal wieder voll gelohnt. Großartige Musik und fetter Sound auf der großartigen Killasan Anlage, was will man mehr?

Stefan und Marc Ernestus sorgten für den Reggae- und Dancehall-Teil des Abends, untermalt von Tikimans Live-Vocals. Schon da wallten einem die Bässe nur so durch die Magengrube, dass man die Frequenzen körperlich spüren konnte. Das deutliche Knistern des Vinyls zwischen den einzelnen Tracks passte ebenfalls gut zur Atmosphäre.

Das Live Set der beiden Herren TR 101 zeigte dann, was man aus einer Roland 909 und kleinen angestöpselten Geräten alles herausholen kann. Techno der alten Schule aber mit experimentellem Touch, von dunklen Bässen und Cymbal-Sounds bis zu fiepsenden hohen, modulierenden Tönen.

René Löwe, den man als Vainqueur, als Hälfte von Scion, und seit langem natürlich als DJ kennt, ließ anschließend die Klassiker der Basic Channel Familie nur so herunterprasseln. Etliche Maurizio, Rhythm & Sound, Basic Channel und Quadrant-Platten, toll gemixt, sowie eigene Tracks – und immer mal wieder einige Chicago und Detroit Klassiker eingestreut – das war großartigste Musik pur. DJ Pete, die zweite Hälfte von Scion und auch bekannt von eigenen Tracks und tollen DJ Sets, schlug anschließend den Bogen zum Dubstep und hatte ebenfalls tolle Platten anzubieten.

Was ich diesmal ganz besonders gelungen fand: Die Tanzfläche war total dunkel, bis auf die Lichtspots im DJ-Bereich, die bunt leuchtenden LEDs der Technikanlage und die Notausgangsleuchte über der Tür. Nur der schwache Lichtschein von der Bar sorgte dafür, dass man den Raum erahnen konnte. Das bedeutet: absoluter Musikgenuss, volle Konzentration aufs Tanzen, keine Ablenkung durch schicke Lichtshows oder Herumglotzen. Ein bisschen erinnerte es auch an die früheren Berliner Kellerclubs, die ohne viel Schnickschnack wie z.B. Lichtanlage auskamen und gerade dadurch ihren Charme hatten.

Und was ich bei Wax Treatment auch immer wieder faszinierend finde: Die Leute tanzen ausnahmslos alle mit Blick auf die riesengroße Killasan-Anlage, die am Ende des Raums aufgebaut ist, und lassen sich die Bässe von vorn durch den Körper fluten. Tanzen mit dem Rücken zum DJ Pult. Nicht gucken wer da spielt, sondern dahin gucken wo die Musik herkommt. In welchem Club gibt’s das sonst? Auch das steht sinnbildlich dafür, dass hier die Musik absolut im Vordergund steht.

Leider war der Club gestern nicht so voll, wie man es sich angesichts der großartigen Musik und Atmosphäre wünschen würde. Daher hier die unbedingte Empfehlung, sich das nächste Wax Treatment Ende Oktober schon mal vorzumerken! Termine und Line-up immer hier: http://waxtreatment.de

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Hier mal wieder ein Tipp für die Fans von (realen) Unterwelten: Der Verein Berliner Unterwelten e.V. erforscht und dokumentiert die unterirdischen Bauwerke der Stadt und bietet mittlerweile ein breites Spektrum an spannenden Führungen durch den Untergrund sowie Vorträgen, Seminaren und Büchern an.

Am Mittwoch, 27.01.2010 um 17:30 Uhr hält Dietmar Arnold den Vortrag „Dunkle Welten – Bunker und Tunnel unter Berlin“. Hier ein Ausschnitt aus der Ankündigung:

40 Prozent der Bauwerke unserer Stadt liegen unter dem Straßenpflaster: U- und S-Bahn-Tunnel, Relikte aus Speers „Germania“-Planungen, Großbunker unter Alex und Pariser Platz, unterirdische Labyrinthe unter Hitlers Neue Reichskanzlei, Spionage- und Fluchtstollen. Dazu die Großstadtkatakomben der Kanalisation, archäologische Fundstätten unter Kirchen und Schlössern … und die Funde gehen immer weiter – hören Sie viel Neues!

Der Vortrag findet in der Urania Berlin statt, Adresse: An der Urania 17, 10787 Berlin, zwischen U-Bhf. Wittenbergplatz und Nollendorfplatz. Der Eintritt kostet regulär 6 EUR, ermäßigt 5 EUR, sowie für Urania-Mitglieder 3,50  EUR.

Und wer sich sonst für das Thema interessiert, oder seinen Freunden oder Gästen mal was Besonderes abseits der üblichen Touristen-Routen bieten möchte, sollte sich mal durch die echt umfangreiche Website mit vielen Infos und durch das Programm klicken.

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Bevor sich alle ins Silvestergetümmel stürzen, hier schon mal ein Filmtipp fürs neue Jahr: „SubBerlin: the story of Tresor Club“ von Tilman Künzel erzählt die Geschichte des Techno-Clubs Tresor von den Anfängen in der Zeit nach dem Mauerfall 1989 bis zu seinem Abriss im Jahr 2005.

Nach der Wende schien alles möglich: Niemand wusste genau, wem welcher Grund und Boden im Osten Berlins gehört – schon gar nicht auf dem ehemaligen Mauerstreifen. „Kulturaktivisten“ entdeckten die Tresorräume des längst abgerissenen Kaufhauses Wertheim und schufen dort mit dem Tresor-Club einen mythischen Ort, an dem sich die Jugend aus Ost- und Westberlin erstmals zum Feiern traf – bei einer neuen, bis dahin unbekannten Musik. Auch wie die Macher des Clubs die elektronische Musik aus Detroit entdeckten und daraus eine intensive Beziehung zwischen beiden Städten enstand, wird erzählt.

Der Film lebt vor allem durch die Erzählungen der Pioniere der Berliner Technoszene. Alle maßgeblichen Gestalter und Menschen rund um den Club Tresor wurden interviewt: Dimitri Hegemann, Carola Stoiber, Marc Reeder, viele andere Leute des Tresor-Teams sowie DJs und Musiker die im Tresor spielten. Dazu gibt es Bilder aus dem Archiv, die zusammen mit den persönlichen Erzählungen die beeindruckende Aufbruchstimmung und den Spirit des Clubs sehr lebendig  werden lassen.

Am 10.12.2009 lief der Film bereits im RBB, am Mittwoch 13.01.2010 wird er um 21:30 Uhr im Tresor Club gezeigt, Eintritt ist frei! Anschließend ist dann ganz regulär Bonito House Club für alle, die noch tanzen wollen.

Eine Vorschau zum Film gibt’s hier zu sehen.

In diesem Zusammenhang übrigens auch sehr lesenswert:

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