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Bevor sich alle ins Silvestergetümmel stürzen, hier schon mal ein Filmtipp fürs neue Jahr: „SubBerlin: the story of Tresor Club“ von Tilman Künzel erzählt die Geschichte des Techno-Clubs Tresor von den Anfängen in der Zeit nach dem Mauerfall 1989 bis zu seinem Abriss im Jahr 2005.

Nach der Wende schien alles möglich: Niemand wusste genau, wem welcher Grund und Boden im Osten Berlins gehört – schon gar nicht auf dem ehemaligen Mauerstreifen. „Kulturaktivisten“ entdeckten die Tresorräume des längst abgerissenen Kaufhauses Wertheim und schufen dort mit dem Tresor-Club einen mythischen Ort, an dem sich die Jugend aus Ost- und Westberlin erstmals zum Feiern traf – bei einer neuen, bis dahin unbekannten Musik. Auch wie die Macher des Clubs die elektronische Musik aus Detroit entdeckten und daraus eine intensive Beziehung zwischen beiden Städten enstand, wird erzählt.

Der Film lebt vor allem durch die Erzählungen der Pioniere der Berliner Technoszene. Alle maßgeblichen Gestalter und Menschen rund um den Club Tresor wurden interviewt: Dimitri Hegemann, Carola Stoiber, Marc Reeder, viele andere Leute des Tresor-Teams sowie DJs und Musiker die im Tresor spielten. Dazu gibt es Bilder aus dem Archiv, die zusammen mit den persönlichen Erzählungen die beeindruckende Aufbruchstimmung und den Spirit des Clubs sehr lebendig  werden lassen.

Am 10.12.2009 lief der Film bereits im RBB, am Mittwoch 13.01.2010 wird er um 21:30 Uhr im Tresor Club gezeigt, Eintritt ist frei! Anschließend ist dann ganz regulär Bonito House Club für alle, die noch tanzen wollen.

Eine Vorschau zum Film gibt’s hier zu sehen.

In diesem Zusammenhang übrigens auch sehr lesenswert:

Wandbilder in Berlin

Bestimmt habt ihr das schon mal erlebt: Ihr lauft oder fahrt durch eine Stadt, und plötzlich bleibt der Blick an einer Häuserwand hängen, die mit einem übergroßen gemalten Bild verziert wurde, das sich über die gesamte Wandfläche erstreckt.

Besonders beeindruckend sind diese Bilder, wenn es diese 5 bis 6-geschossigen Häuder der Berliner Innenstadt sind, deren Brandmauern oder kahle Ecken damit verschönert werden.

Manchmal sind diese Bilder so täuschend echt gemalt und fügen sich so perfekt in ihre Umgebung ein, dass man sie beim flüchtigen Hinschauen kaum registriert. Wenn es etwas ausgefallenere Motive sind, stutzt man nur kurz, um dann auf den zweiten Blick zu erkennen, dass man es mit einem Wandbild zu tun hat.

Berliner kennen vielleicht den großen Ozeandampfer, der plötzlich zwischen zwei Häusern hervorkommend auf einen zuzufahren scheint und der regelmäßig verdutzte Autofahrer zum Bremsen bringt. Oder die schöne Stuckfassade mit Fenstern, die mit einem überdimensionierten Reißverschluss freigelegt wird (Charlottenburg).

Beide übrigens von Gert Neuhaus, der viele Berliner Hauswände mit seinen Kunstwerken verziert hat.

Etwa Mitte der 1970er Jahre begann die Wandmalerei in Berlin, viele der Bilder verschwinden leider nach mehreren Jahren wieder – weil Häuser renoviert oder Baulücken bebaut werden, oder weil die Bilder irgendwann abblättern oder verblassen.

Norbert Martins hat das Buch „Giebelphantasien“ über Wandbilder geschrieben. Leider ist es inzwischen vergriffen, aber auf seiner Homepage gibt es evtl. noch gebrauchte Exemplare. Eine DVD mit Fotos ist noch erhältlich. Zusätzlich bietet er Stadtführungen durch Berlin-Kreuzberg an, bei denen die dortigen Wandbilder besucht werden und er Interessantes zu Entstehung und Hintergründen berichten kann.

Auf der Website www.wandbilder-berlin.de werden ebenfalls viele Bilder dokumentiert. Hier gibt es neben Bildern aus Berlin auch Beispiele aus anderen Bundesländern und dem Ausland. Neben den „großen“ Wandbildern werden hier auch Malereien auf Buswartehäuschen und Elektrokästen gezeigt, die manchmal doch sehr ins Kitschige abrutschen, aber da kann sich jeder selbst seine Meinung bilden.

Mehr Infos zu Wandbilder gibt es (natürlich) auch bei Wikipedia.

Viel Spaß also beim Entdecken!

Stammgäste Eichhörnchen

Als Berliner ist man es ja gewohnt, diversen Stadttieren zu begegnen oder zumindest regelmäßig in der Zeitung zu lesen, dass Wildschweine wieder irgendwelche Vorgärten oder Mülltonnen geplündert haben, Waschbären heimisch werden, oder Füchse durch belebte Parks oder auch mal über die Straße latschen. Marder sowieso.

Ich habe mich dagegen besonders über die Eichhörnchen gefreut, die bis vor kurzem regelmäßig ins Küchenfenster gelugt haben. Dank eines großen Ahorn-Baumes im Hof mit offensichtlich leckeren Knabber-Samen hatte ich wochenlang morgens zum Frühstück immer Stammgäste – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Eichhörnchen-Pärchen war jeden Tag um die gleiche Zeit im Baum unterwegs und ließ sich auch von Bauarbeiten am Nachbarhaus nicht wirklich stören.

Lustig anzusehen wie sie flink über die dünnsten Zweige flitzten und sich dann niederließen, um genüßlich ihr Frühstück zu verknuspern, das sie mit den Vorderpfötchen festhielten. Dann schnell zum nächsten Ast oder ein Stück hoch oder runter flitzen, um zum nächsten Futter zu gelangen. Und so weiter.

Seit zwei Wochen ist der Baum allerdings verwaist, wahrscheinlich weil er so gut wie leergefressen ist. Schade, irgendwie vermisse ich sie…

Am Sonntag war 1 . Advent – genau die richtige Zeit um Fenster, Balkone, Bäume und ganze Vorgärten wie jedes Jahr mit festlicher Weihnachtsdekoration und -beleuchtung zu behängen. Und während sich einige Leute mit leuchtenden Rentieren in Originalgröße, am Seil kletternden Weihnachtsmännern und wild blinkenden Schneeflockenvorhängen gegenseitig versuchen in ihrer Leuchtkraft zu überbieten, habe ich auf dem Flughafen Stuttgart ein paar ganz schlichte und daher besonders beeindruckende Exemplare von Lichterbäumen entdeckt.

Lichterbaum - Typ STR

Das Schöne ist: die überdimensionalen Bäume mussten gar nicht extra aufgestellt werden. Sondern sie tragen die Dachkonstruktion der Flughafenhalle und sind fester Bestandteil des Gebäudes. Sehr beeindruckend auf jeden Fall.

Wer sich also für moderne Architektur und/oder Bauingenieurwesen interessiert, dem sei ein Besuch auf dem Flughafen Stuttgart empfohlen ;-)

PS. Nächstes Mal doch lieber den richtigen Fotoapparat rausholen und nicht mit dem Handy bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren…

In Berlin hat ein neues Hotel eröffnet. Das wäre an sich nichts Erwähnenswertes – denn neue Hotels scheinen derzeit an fast jeder Ecke in Berlin zu entstehen.

Das Michelberger ist eines von der günstigeren Kategorie, aber vom Konzept her ganz anders als die üblichen Ketten. Das beginnt schon draussen mit der Aufschrift „I know I am ugly but I glow at night“ an der Fassade, wo Leute im Vorbeigehen jedesmal rätseln was da gemeint sein könnte. Oder bei dem aus einzelnen Glühlampen gesetzten Schriftzug „Baustelle“, der sich über der Eingangstür befindet. Zum Glück steht auch der Hotelname draußen dran, sonst hätte mancher vielleicht schon vergebens nach der Unterkunft gesucht.

Innen drin geht dieser Stil umso konsequenterweise weiter, und man staunt mit welchen ungewöhnlichen Ideen man ein Hotel so ausstatten kann. Ein kleiner runder Tresen als Rezeption in einem sonst quasi unmöblierten Raum. Daneben gleich ein großer Sitzbereich aus ganz einfachen Sofas, aber mit Tonnen von Büchern, die praktischerweise in Metallständern stecken. Mega-große Lampenschirme, die aus großformatigen Büchern zusammengezimmert wurden. Einfachste aber trotzdem (oder gerade deswegen) stilvolle Holztische und Stühle im Frühstücksbereich.

Die Zimmer sind schlicht aber praktisch ausgestattet. Sinnvollerweise wird die Zimmergröße nach Kubikmetern berechnet, und in den meisten Zimmern wird anscheinend die Raumhöhe tatsächlich optimal ausgenutzt, indem ein Hochbett (oder quasi eine zweite Schlafetage) mit Holzleiter eingebaut wurde. Die Stufen der Holzleiter sind übrigens so versetzt angebracht, dass man definitiv weiß mit welchem Fuß man die erste Stufe nehmen muss, sonst funktioniert das Hochsteigen nicht. Auf der ersten Blick stutzt man, aber dann ist es auf einmal total einleuchtend und schlüssig.

Ansonsten: Einfarbige Stoffvorhänge, Wände, Bettwäsche und Möbel. Muster gibt es nicht, dafür dezent stimmige Farben. Man könnte es vom Eindruck her fast Design-Einrichtung nennen – wenn nicht die Einfachheit der Materialien dem so sehr widersprechen würde. Eine Sperrholzkiste als Rahmen für den neuen Flachbildschirm? Seile als Begrenzungen? Einfaches Holz für die Möbel, die einen Flair von selbstgezimmerter, aber trotzdem professioneller Einrichtung versprühen. Duschkabinen mit Glaswand in Richtung Fensterfront, damit dort auch Tageslicht reinkommt.

Es gibt Einzel- und Doppelzimmer, aber auch Zimmer für 3 – 5 Personen. Dadurch wird das ganze natürlich auch interessant für Leute, deren Reisebudget eher Hostel-Unterkünfte zulässt. Wahrscheinlich ist die Zielgruppe auch eher jung und unkonventionell angesiedelt, denn konservative Geschäftsleute würden sich hier eher nicht so wohlfühlen. Die zentrale Lage am U- und S-Bahnhof Warschauer Straße passt dazu, mit den kurzen Entfernungen zur Kneipen- und Restaurantmeile Simon-Dach-Straße (Friedrichshain), zur Schlesischen Straße/Wrangelkiez (Kreuzberg) und den nahegelegenen Clubs auf dem RAW Gelände oder rund um die Oberbaumbrücke. Die East Side Gallery ist übrigens auch gleich um die Ecke.

Als Fazit über dieses Hotel kann man es eigentlich nicht besser formulieren als der Satz auf der -liebevoll verspielten- Website: „[...] so leidenschaftlich und ehrlich, lässig und charmant wie Berlin selbst“. Wünschen wir ihm, dass seine Gäste pfleglich damit umgehen und möglichst viele Besucher das charmante Ambiente geniessen können.

PS. Es gibt übrigens auch sehr leckeren Mittagstisch und tolle hausgemachte Kuchen – für alle die in der Nähe arbeiten oder wohnen. Dazu aber später nochmal mehr.

20 Jahre Groove im wmf Berlin

Bevor der Berliner Plattenladen Hard Wax am 05.12.2009 seine 20-Jahr-Feier begeht, lässt die Musikzeitschrift Groove zum selbigen Jubiläum auch schon mal die Korken knallen. Genauso wie Hard Wax hatte sich Groove von Anfang an der elektronischen Musik verschrieben – Techno, House, Electro etc. – und war ab Anfang der 90er Jahre neben Frontpage eines der Hauptmedien der Szene.

Am Do 19.11.2009 findet die Geburtstagsparty im wmf Club Berlin statt, und das Programm kann sich sehen lassen.  Unter anderem legen auf: die Whignomy Brothers, Ewan Pearson, Radio Slave, Nick Höppner und Prosumer.

Das eigentlich Besondere aber ist dieser Tagesordnungspunkt: Pünktlich 22:30 Uhr wird der Filmklassiker „Berlin – Sinfonie der Großstadt“ gezeigt, und zwar mit einem Live-Soundtrack von Ricardo Villalobos(!), Max Loderbauer(!!) und Moritz von Oswald(!!!). Allein das sollte schon Grund genug sein hinzugehen, und wer am Freitag früh aufstehen muss, kann ja nach dem Film schon wieder gehen.

Hard Wax LogoDer Berliner Plattenladen Hard Wax feiert 20jähriges Bestehen! Gegründet kurz vor dem Mauerfall im tiefsten Berlin-Kreuzberg, war Hard Wax lange Zeit der einzige Plattenladen in Berlin, der sich auf House und Techno spezialisierte. Der Laden wurde damals schnell bekannt für seine guten Beziehungen nach USA (Detroit, Chicago) und London, und die daraus resultierenden Plattenimporte sicherten ein unschlagbares Sortiment und einen hervorragenden Ruf.  Schon damals war für in- und ausländische DJs, die in Berlin spielten, ein Besuch im Hard Wax Pflicht, so dass es oft vorkam, dass sich beim Plattenvorhören auf dem Plattenspieler nebenan z.B. Jeff Mills die neuesten Sachen anhörte.

Anfangs noch in der Reichenberger Straße, mit Electric Indigo, DJ Rok mit den tätowierten Armen, Rene und Pete, und anderen, bildete sich rund um den Plattenladen ein Kollektiv von Musikern und Labels, die bis heute in verschiedenen Konstellationen und verschiedenen Namen hervorragende Musik veröffentlichen. Basic Channel! Maurizio, Chain Reaction, Rhythm and Sound, Scion, MMM, Soundhack usw. – ihr wisst Bescheid.

Aus Platzgründen zog der Laden später um in ein altes Backstein-Hinterhofgebäude am Paul-Lincke-Ufer. Vom Landwehrkanal durch das Tor, über den kopfsteingepflasterten Hof, vorbei an einer Druckerei, in ein leicht abgeratzeltes Treppenhaus, wild dekoriert mit Aufklebern und Tags, muss man ins 3. OG hoch, um dann hinter einer Stahltür in das Plattenparadies zu gelangen.

Nicht gerade geeignet um Laufkundschaft anzulocken, sondern für die die genau wissen wen oder was sie dort suchen. Aber wahrscheinlich ist genau das die Idee.

Nie vergessen werde ich den zufällig mitgehörten Dialog: „Habt ihr Techno?“ – „Nein.“

Tja, Pech gehabt. Falsche Frage am falschen Ort. Wer aber die richtigen und freundliche Fragen stellt, bekommt eifrig die neuesten Platten der gewünschten Stilrichtung/ Künstler/ Labels rausgesucht, mit freundlichsten Empfehlungen und Tipps, was einem denn außerdem vielleicht noch gefallen könnte.

Natürlich wird das 20jährige Jubiläum groß gefeiert. Am Samstag 05.12.2009 im wmf Berlin. Mit einen Line-up, das man nicht treffender hätte aussuchen können. Hard Wax-Mitarbeiter sowie befreundete Musiker und DJs spielen dort was das Zeug hält: Mark Ernestus, Tikiman, Vainqueur, Substance, Electric Indigo, Anthony ‘Shake’ Shakir, MMM, Soundhack, Torsten & Sascha usw.

Da gibt es echt an diesem Tag keine Ausrede! Mehr Infos zum Jubiläum und zum genauen Line-up gibt es hier, und Karten bestellen kann man auch schon.

Jetzt ist es soweit: Das Neue Museum Berlin wurde gestern mit seiner neuen Ausstellung feierlich eröffnet. Nach Zerstörung im Krieg und jahrzehntelangem Leerstand war es nach Plänen des britischen Architekten David Chipperfield aufwändig renoviert und umgebaut worden. Im März 2009 war es bereits ein Wochenende lang für die Öffentlichkeit zugänglich, und mehrere 10.000 Besucher hatten die Gelegenheit genutzt, sich das fertiggestellte aber noch leere Museum anzuschauen.

Dieses Wochenende, 17. und 18. Oktober 2009, ist der Eintritt in das Museum anlässlich der Eröffnung kostenlos. Wie im Radio gerade berichtet wird, hat sich bereits eine mehrere 100 Meter lange Besucherschlange vor dem Gebäude gebildet. Die ersten hatten sich wohl schon morgens zwei Stunden vor Eröffnung angestellt, trotz des grauen nasskalten Wetters…

Größten Andrang wird es sicherlich bei der Büste der ägyptischen Königin Nofretete geben, aber auch der Rest der Ausstellung soll wirklich beeindruckend sein.

Als Vorgeschmack hier nochmal ein paar Bilder aus dem leeren Museum im März 2009. Ich bin gespannt, wie die Räume nun zusammen mit den Ausstellungsgegenständen wirken!

Richie Hawtin, Musiker und DJ (und inzwischen Minimal Techno Star-DJ), kam am Wochenende nicht in den Berliner Club Berghain bzw. wurde wegen unpassenden Betragens aus dem Club geschmissen. So genau weiß man’s nicht, denn die Medien widersprechen sich da. Wer auf Twitter nach „Richie Hawtin Berghain“ sucht, bekommt so ein bisschen einen Eindruck, und auch der Tagesspiegel wie auch ElectronicBeats berichteten inzwischen.

Jedenfalls hat sich Richie Hawtin öffentlich per Twitter beschwert. Hat dabei das Berghain mit Bergheim betitelt, aber was uns viel mehr interessiert, sind folgende Fragen:

1) Ist es nicht ein gutes Zeichen, dass Türsteher nicht auf Star-Ruhm achten, sondern auf ordentliches Benehmen?

2) Tagesspiegel-Redakteure kennen Richie Hawtin und das Berghain??

3) Warum hat der Tagesspiegel-Beitrag eigentlich mehr Kommentare (13) und wesentlich interessantere, als das T-Mobile gesponsorte Branchenmedium ElectronicBeats (2)?

4) Wäre Richie Hawtin mit seiner früheren Frisur, die er zu Plus 8 und Plastikman-Zeiten trug und die NICHT Sven Väth ähnelt, eigentlich eher reingekommen (bzw. nicht rausgeschmissen worden)? ;-)

Verwilderte Häuser

Wir hatten hier schon mal das Thema Zerfall in Detroit, mit großartigen und gleichzeitig beängstigenden Fotos von einer Geisterstraße in einer ehemals gutbetuchten Detroiter Gegend, in der jetzt die Einfamilienhäuser verlassen vor sich hin gammeln.

Jetzt gibt es dazu eine weitere Fotoserie, die noch weiter geht: Häuser die schon so lange leer stehen, dass sie langsam aber sicher von der Natur zurückerobert werden. Wildrankendes Grünzeug, Bäume und Büsche wachsen munter vor sich hin und in die Häuser hinein, und geben den lange verlassenen und zerfallenden Gebäuden wieder ein Gesicht.

Man will nicht wirklich wissen, wer oder was drinnen lebt; von Obdachlosen bis hin zu Tieren alles möglich. Aber vielleicht sind diese Häuser ja auch völlig friedlich und schlummern so vor sich hin, eingebettet in das Grün. Anschauen!

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