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Beim Bummel über die Kastanienallee in Berlin – Prenzlauer Berg, die inzwischen beliebte Touri-Gegend ist, ist mir unter den vielen Läden einer aufgefallen, der es absolut wert ist hier mal vorgestellt zu werden: Upcycling Deluxe.

Was ist das? Ein Laden, in dem es schöne Dinge gibt, die aus recycelten Materialien hergestellt werden. Das klingt erstmal nach Öko/Alternativszene, ist aber tatsächlich eine Fundgrube an tollen Design-Ideen und schicken, teilweise lustigen Produkten. Zum Beispiel:

  • Taschen und Gürtel geflochten aus bunten Saftpackungen
  • Handtaschen aus Auto-Nummerschildern, Aktenordnern(!) und Taxi-Schildern
  • Bunte Tiere gebastelt aus Flip Flops
  • Kerzenständer aus kunstvoll gebogenen Löffeln und Gabeln
  • Hüte und Mützen genäht aus Kaffee-Säcken und bunten Stoffresten
  • Lampen und Wanduhren aus Schallplatten (schwarz und farbig)
  • Kleiderständer aus Wasserrohren
  • Bilderrahmen und Spiegel aus altem Bootsholz
  • Neu gestylte Kleidung aus Second Hand Klamotten
  • … und noch viel viel mehr!

Wie der Inhaber erklärt, wird vieles von kleinen Familienbetrieben, aber auch von Künstlern hergestellt, und zwar in aller Welt. Bei der Auswahl der Produkte für den Laden wird auf jeden Fall auf Nachhaltigkeit geachtet. Ein tolles Konzept, das zeigt dass sich Design und Nachhaltigkeit nicht ausschließen, seondern sehr gut vereinen lassen!

Wo: Kastanienallee 22, Berlin – Prenzlauer Berg
oder Online-Shop unter www.upcycling-deluxe.com.

 

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Der Sommer ist da! Wie kommen wir darauf?
Es gibt wieder Open Air Parties!

Am Sonntag 8. Juni 2014 startet Wax Treatment in die neue Saison, und zwar am bereits bekannten Kiekebusch-See südlich des Flughafens Berlin-Schönefeld. Wer an diesem Tag auflegen oder auftreten soll, wird momentan anscheinend noch nicht verraten, aber es wird hoffentlich wie gewohnt viel gute elektronische Musik mit viiiiiel Bass – auf dem Killasan Sound System eine großartige Erfahrung. Für laue Sommerabende gibt es ja nichts schöneres, als mit einem kühlen Getränk am Wasser zu sitzen und gute Musik zu hören!

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Gekaperte Verkehrsschilder

Letztens hatten wir hier über Street Art gesprochen. In diesem Zusammenhang sind mir ein paar Urlaubsbilder mit wunderschön umgestalteten Verkehrsschildern in Hände gefallen – von einem Besuch in Florenz im Oktober 2013.

Wegen der vielen engen Gassen und Einbahnstraßen in der Altstadt ist das rote Schild mit dem weißen Querbalken besonders häufig im Einsatz – und bei den Künstlern offensichtlich auch sehr beliebt.

 

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Dass Street Art unsere Umgebung belebt und sie freundlicher, witziger, schöner macht, können wir in Berlin jeden Tag sehen. Mit Malereien, Postern, Aufklebern, Skulpturen oder auch gestrickten Hüllen werden Häuser, Mauern, Verkehrsschilder, Mülleimer, Stromkästen, Parkbänke oder auch der Boden dekoriert.

Ein paar herausragende Street Art Beispiele aus der weiten Welt finden sich zum Beispiel hier:

Nun hat sich eine deutsche Baumarktkette überraschend an die Spitze der Bewegung gestellt – mit der Kampagne Mach was gegen Hässlich. Warum nicht die ollen grauen Außentreppen mit Farbe verschönern? Oder nackte Brandwände mit lustigen Anbauten versehen? Wir finden dieses Motto absolut unterstützenswert, und die Kampagne im übrigen sehr gelungen: schöner Werbespot, schöne Plakate, viele Anregungen.

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de:bug geht – schade!

de:bug LogoVorige Woche hat das Magazin de:bug angekündigt, dass die nächste Ausgabe wohl die letzte sein wird. Das ist unglaublich schade, weil es mit seinem inhaltlichen Schwerpunkt “elektronische Lebensaspekte” ein ganz besonderes Magazin war: von Musik über Technologie, Netzpolitik bis zu Mode spannte es einen großen Bogen und war trotz der Themenvielfalt immer stimmig.

Entsprechend groß ist das Bedauern nicht nur bei den Lesern, sondern auch in der Musik- und Medienbranche. Am treffendsten und ausführlichsten hat es sicherlich Johnny Häusler in seinem Beitrag auf Spreeblick beschrieben.

Als Hauptgrund, warum das Magazin eingestellt wird, nennt Herausgeber und Geschäftsführer Sascha Kösch die Krise der Printmedien, und dass man der weit verbreiteten Erwartungshaltung “Alles für umme und alles jetzt sofort” mit einer Zeitung nicht gerecht werden kann. Im Interview mit dem Radiosender Flux FM sagte er außerdem: “Anzeigenkunden wandern in andere Bereiche”.

 

Was heißt das genau?

Die Leute lesen weniger Zeitung/Zeitschriften, und das setzt einen Teufelskreis in Gang:

  1. Weniger verkaufte Exemplare bedeutet natürlich, dass man weniger Einnahmen hat.
    In der Print-Branche ist es nun so, dass sich eine Zeitung/Zeitschrift nur zu einem Teil durch die verkauften Exemplare finanziert, sondern zu einem (oft) weit größeren Teil durch Anzeigen. Hier wirken sich die sinkenden Leserzahlen ebenfalls aus:
  2. Weniger verkaufte Exemplare heisst, dass man bei den Werbekunden weniger Geld für die Anzeigen verlangen kann, weil dadurch ja weniger Leute erreicht werden.
  3. Und irgendwann stellen sich die Anzeigenkunden die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt, in dieser Zeitschrift eine Anzeige zu schalten, weil man seine Zielgruppe in anderen Magazinen oder über andere Kanäle, z.B. Online, möglicherweise viel besser erreichen kann.

 

Sascha Kösch hofft nun, dass es zumindest online für die de:bug weitergeht. Da stellt sich die Frage: Wie könnte sich eine Online-Ausgabe der de:bug finanzieren?

Wie sie ihre Online-Auftritte profitabel machen, darüber grübelt die Print-Branche schon seit Jahren, testet aber inzwischen verschiedene Varianten. Erste Bezahl- und Abo-Modelle für Online-Artikel – anscheinend auch erfolgreiche – gibt es nun bereits. Online-Werbung kann außerdem Zusatzeinnahmen schaffen, aber die Online-Ausgabe vermutlich nicht allein finanzieren, denn:

Die Preise, die man für klassische Bannerwerbung verlangen kann, sind – je nach Zielgruppe – relativ niedrig. Erfolgsbasierte Werbevarianten, z.B. Bezahlung pro Klick auf’s Banner oder pro Kauf (= Provision), setzen voraus dass man eine klick- und kauffreudige Leserschaft und/oder eine sehr hohe Reichweite hat, damit nennbare Einnahmen zustandekommen. Kniffelig! Aber vielleicht lohnt sich das bei der musik-, technik- und mode-affinen Leserschaft der de:bug?

Oder es finden sich noch andere innovative Möglichkeiten, Einnnahmen zu generieren?

Wir hoffen auf jeden Fall, dass de:bug in irgendeiner Form fortgeführt werden kann, die Themen rund um die elektronischen Lebensaspekte weiterhin beleuchtet werden, und ihre Autoren die Möglichkeit haben ihre Beiträge zu platzieren!

DAUMEN DRÜCKEN!

Der Berliner Plattenladen Hard Wax ist eine Institution in der elektronischen Musikszene, genauso wie DJ Pete, langjähriger Hard Wax Mitarbeiter sowie als DJ und Musiker (z.B. Substance, Teil von Vainqueur) selbst sehr aktiv.

Michelle White konnte DJ Pete für ein ausführliches Interview gewinnen, “about my favourite subject at my favourite place with my favourite person”, wie sie sagt.

Nachzulesen hier: www.mosaictheory.de/Hard-Wax-The-Insider-s-Guide-Interview-with-DJ-Pete-Part-I

Auf die angekündigte Fortsetzung des Interviews sind wir jedenfalls schon sehr gespannt!

Die Elbe hat gerade Hochwasser. Wie öfter mal im Jahr. Zum Glück kein Jahrhunderthochwasser, sondern im normalen Rahmen, ohne große Schäden zu verursachen.

So fliesst sie friedlich dahin, etwas schneller als sonst, aber trotzdem Ruhe und Gelassenheit ausstrahlend.

Und auf einmal entstehen ganz neue Perspektiven und tolle Einblicke in die Natur.

Wasser, das sich leise gluckernd über weite Wiesen bis an Gartenzäune heran wagt und große stille Seen bildet. Biber, die mit dem steigenden Wasser Sträucher anknabbern können, die sonst weit auf dem Land stehen. Fasane, deren Auen überflutet sind und die deswegen bis an die Häuser herankommen. Sich im Wasser spiegelnde Türme, die sonst nie die Chance haben sich zu spiegeln. Schön.

Hier ein paar Eindrücke irgendwo auf halber Strecke zwischen Berlin und Leipzig.

Elbe-Hochwasser
Elbe-Hochwasser

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